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14.09.2021, 10:42 Uhr
Bürgermeister für Melle!
Mein Name ist Frank Vornholt, ich bin 49 Jahre alt, geboren in Osnabrück und schon immer wohnhaft in Melle-Wellingholzhausen.
Hier habe ich auch die Grundschule besucht, war anschließend auf der Orientierungsstufe in Neuenkirchen und machte meinen Abschluss an der Realschule in Melle.

Danach folgte meine Ausbildung bei der Bundespolizei.
Mit meiner Ehefrau Katja Vornholt (46) bin ich seit 23 Jahren verheiratet. Sie ist als Erzieherin im Kindergarten St. Antonius in Osnabrück-Voxtrup tätig. Vor 17 Jahren bauten wir in Wellingholzhausen unser Einfamilienhaus, in welchem wir mit unseren drei Kindern leben: Lea (22), die Kommunikationsdesign in Augsburg studiert, Maximilian (19), der die 13. Klasse des Gymnasiums in Melle besucht, und Lilli-Marie (13), die in die 8. Klasse der IGS Melle geht. 

Am 12. September d.J. trete ich als parteiloser Kandidat für das Amt des Bürgermeisters von Melle an. Der Stadtvorstand der CDU hat mich dazu den Meller CDU-Mitgliedern vorgeschlagen, die mich am 6. Februar im Rahmen des Stadtparteitags mit überwältigender Mehrheit nominiert haben. Dieses Votum ist mir Motivation und Anspruch zugleich! Einige meiner Ideen und Wissenswertes zu meiner Vorstellung von guter Politik finden Sie in der Rubrik FAQ - häufig gestellte Fragen.


Berufliches 
Bei der Bundespolizei arbeite ich seit 32 Jahren auf unterschiedlichen Positionen, meine aktuelle Amtsbezeichnung lautet Polizeidirektor. Vor fünf Jahren bin ich dem Ruf nach Berlin gefolgt und nun als Referent im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) unter Innenminister Horst Seehofer tätig. Dort bin ich zuständig für internationale grenzpolizeiliche Angelegenheiten mit Schwerpunkt Afghanistan und Afrika – inzwischen als Referatsleiter. Meine Aufgaben sind unter anderem die Koordinierung und die Budgetzuständigkeit für bilaterale Polizeizusammenarbeit weltweit. Darüber hinaus bin ich Projektverantwortlicher für das größte deutsche Polizeiprojekt mit rund 50 deutschen Polizistinnen und Polizisten in Afghanistan. Dadurch bedingt bin ich häufig auf Dienstreisen in Kabul und Mazar e Sharif, sowie auf dem afrikanischen Kontinent, zuletzt in Äthiopien, Gambia, Marokko und Tunesien. Seit April 2021 bin ich als Führungskraft bei der der Direktion der Bundesbereitschaftspolizei in Fuldatal bei Kassel eingesetzt als ständiger Vertreter des Präsidenten.


Beruflicher Werdegang
Meine Einstellung erfolgte am 3. Oktober 1988 im mittleren Polizeidienst, in Form einer Ausbildung in Bodenteich, Gifhorn und Walsrode. Anschließend war ich Teil der Einsatzhundertschaft in Gifhorn und zu zahlreichen Einsätzen in der gesamten Bundesrepublik. Ich erhielt die Ausbildung als Führungskraft und wurde mit der Führung kleinerer Polizeieinheiten bei Einsätzen wie beispielsweise Hamburg-Hafenstraße, Gorleben oder Rostock-Lichtenhagen betraut, sowie als Ausbilder, Prüfer und Sport-/ Einsatztrainer für Auszubildende im mittleren Dienst eingesetzt. Darüber hinaus wurde ich Ausbilder für Führungskräfte der unteren Führungsebenen.
Von 1995 bis 1998 machte ich mein Bachelor Studium und den Aufstieg in den gehobenen Polizeidienst. Anschließend wurde ich Dienstgruppenleiter in Bielefeld und Düsseldorf. Von 2005 bis 2006 war ich für ein Jahr in Afghanistan im Rahmen des Deutschen Polizeiprojektbüros. Dort wurde ich mit der Beratung afghanischer Führungskräfte und des dortigen Innenministeriums beim Behördenaufbau und bei der Personalführung betraut. Nach meiner Rückkehr setzte man mich zur Leitung des Ermittlungsdienstes in Bielefeld ein.
Ab September 2007 war ich im Aufbaustab des Bundespolizeipräsidiums (Schaffung einer neuen Bundesoberbehörde) in Potsdam, dort zuständig für den Aufbau der Abteilung für internationale Angelegenheiten. Ab Ende 2008 war ich im Leitungsbüro des Bundespolizeipräsidiums tätig und persönlicher Referent des Präsidenten der Bundespolizei.
Mein Master-Studium 2009 bis 2011 zum Aufstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst absolvierte ich an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster. Anschließend war ich für viereinhalb Jahre Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim mit ca. 300 Mitarbeitern und der bundespolizeilichen Zuständigkeit für die Regionen Bentheim, Osnabrück, Oldenburg, Emden und Bunde. Darüber hinaus war ich regelmäßig Vorsitzender von Auswahlkommissionen für die Einstellung von Bewerberinnen und Bewerbern des gehobenen Polizeidienstes bis ich vor fünf Jahren nach Berlin und in diesem Jahr nach Fuldatal bei Kassel wechselte (siehe oben).


Ehrenamt
Neben meinem Beruf engagiere ich mich seit nunmehr sieben Jahren als Sprecher der Bürgerinitiative „Keine 380kV am Teuto“ dafür, dass die Energiewende, die wir als BI grundsätzlich sehr begrüßen, verträglich für Mensch und Umwelt in unserem davon stark in Anspruch genommenen Osnabrücker Land umgesetzt wird. Die Umstellung unserer Stromversorgung auf erneuerbare Energien liegt uns am Herzen, allerdings sollte sie vereinbar sein mit Natur-, Arten- und Landschaftsschutz in unserer Heimat. Dafür setzen wir uns ein.