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02.10.2019, 11:12 Uhr
Melle bekommt eine neue Sporthalle
Beschluss des Kreistages
Melle bekommt eine neue Sporthalle 

Kreistag beschließt Bau mit Fertigstellung bis Mitte 2022

Der Landkreis Osnabrück hat mit Melle einen starken Bildungsstandort. Mit einem zusätzlichen Hallenbau werde nun der Fehlbedarf an Unterrichtsstunden künftig gedeckt, so der stellv. Landrat Mirco Bredenförder (CDU) im Osnabrücker Kreistag am Montag. 

 

 


Foto: Mirco Bredenförder, stellvertretender Landrat

Mit den Berufsbildenden Schulen, dem Gymnasium, der Förderschule und insbesondere durch die Einrichtung der IGS, mit seiner über die letzten Jahre gewachsenen Oberstufe, nimmt der Landkreis seine Trägerschaft für über 3.600 Schülerinnen und Schüler in Melle verantwortungsvoll war. Das hat der Kreistag in den vergangenen Jahren immer wieder durch beachtliche Investitionen an den Standorten in Millionenhöhe unterstrichen. Durch die beiden gewachsenen gymnasialen Meller Angebote mit den Prüfungsfächern Sport im Abitur und das ausgeweitete Ganztagsangebot der Schulen im Stadtgebiet, stieg der Bedarf an Sportraum bei gleichzeitig sinkenden Kapazitäten. Das Anmieten städtischer Sporthallen stoße bereits heute an seine Grenzen. Schon kurzfristig würden über 130 wöchentliche Unterrichtsstunden dem Landkreis in Meller Sporthallen fehlen. „Dem müssen wir gerecht werden! In diesem Fall durch eine neue Dreifeldsporthalle.“, so der stellv. Landrat Bredenförder fordernd. Mit großer Mehrheit beschloss der Kreistag den Bau und das Standardraumprogramm für Melle. Mit dem Standort am Grönegaubad werde der Neubau an einem fußläufig idealen Standort entstehen. Die Halle könne in Kooperation mit der Stadt Melle und möglichen Drittmittelgebern um die örtlichen Bedarfe für den Vereins- und Freizeitsport ergänzt werden, so Bredenförder weiter. „Hierzu zählt insbesondere der sogenannte Turnschlauch.“ Dieser sei auch für den Niedersächsischen Turnerbund mit Landesturnschule am Standort Melle, also für die gesamte „Sportregion Landkreis Osnabrück“, wichtig. Hierzu sei es der CDU vor Ort bereits früh gelungen, die handelnden Akteure von Schulen und Vereinen mit einzubinden. Die Halle künftig als Ersatz für die fehlende Aula am Gymnasium zu verwenden, sei für die CDU-Fraktion nicht nur schlüssig, sondern mit Blick auf unsere Erfahrungen an anderen Standorten im Landkreis begrüßenswert. „Bildung kostet Geld.“, so Bredenförder mit Blick auf die Finanzen. Man stärke den Schulstandort mit dem Bau einer Sporthalle in Melle mit einem Kostenrahmen von rund 8,2 Mio. EUR nachhaltig. Bildung und die Unterrichtsversorgung im Sport sei es das wert und mitunter als Pflichtaufgabe des Landkreises auch alternativlos. Der Kreistag hatte mit 4,5 Mio. EUR bereits über die Hälfte der zu erwartenden Kosten im laufenden Haushalt 2019 abgedeckt. Auf Grundlage des jetzigen Beschlusses erfolgen nun die abschließende Planung mit Architekten und u.a. Gespräche mit der Stadt Melle, Förderern sowie betroffenen Anliegern. Mit einer Bauausführung ist in 2020/21 zu rechnen. Der sportliche Betrieb könne dann spätestens Mitte 2022 aufgenommen werden.