Neuigkeiten
15.05.2021

CDU Neuenkirchen stellt Weichen für Kommunalwahl
Rückenwind für Karl-Heinz Gerling

Neuenkirchen. Im Rahmen einer Mitgliederversammlung hat der CDU Ortsverband Melle-Neuenkirchen die Weichen für die Kommunalwahl im September dieses Jahres gestellt und Karl-Heinz Gerling einstimmig als Ortsbürgermeisterkandidaten nominiert. Die Versammlung fand diese Woche in Präsenz unter vorheriger Vorlage eines tagesaktuellen, negativen Corona-Testes aller Teilnehmenden statt.

„Unser Team ist vielschichtig, wir kommen aus verschiedensten Altersstrukturen und Berufszweigen, sind alle in Vereinen und Institutionen in Neuenkirchen und seinen Ortsteilen ehrenamtlich engagiert und haben zudem eine gute Mischung zwischen Parteilosen und Parteimitgliedern “, freute sich der Ortsverbandvorsitzende Timo Radke in seinen Einstiegsbemerkungen über die festen Zusagen von bereits elf Kandidatinnen und Kandidaten für die Ortsratsliste:  „Zudem haben wir mit Karl-Heinz Gerling einen starken Ortsbürgermeister, der sich in den letzten fünf Jahren eine Reputation „als Macher“ erarbeitet hat, einer der anpackt. Getreu dem Leitsatz: Nicht unnötig zu viel reden – sondern umsetzen“, warb Radke im weiteren Verlauf seiner Eröffnungsrede um die Unterstützung der Versammlung für die Nominierung von Karl-Heinz Gerling zu einer erneuten Ortsbürgermeisterkandidatur.

Neuer (alter) Vorstand

Im Anschluss an den Bericht des Ortsverbandvorsitzenden folgten die Neuwahlen des Vorstandes, die unter der Wahlleitung des Meller Bundestagsabgeordneten Andre Berghegger durchgeführt wurden. Hier wurden Timo Radke als Ortsverbandvorsitzender und  Anke Krämer als stellvertretende Ortsverbandvorsitzende wiedergewählt. Den Vorstand komplettiert Matthias Templin, der neu in das Amt des Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit gewählt wurde.

„Keine Tagesoptimierer“

Anschließend erfolgte die Wahl eines Ortsbürgermeisterkandidaten. Karl-Heinz Gerling wurde hier einstimmig durch die anwesenden Mitglieder nominiert: „Ich danke euch für den deutlichen Rückenwind und freue mich gemeinsam mit euch die Kommunalwahl anzugehen. Wir haben viele Weichen für Neuenkirchen in den vergangenen fünf Jahren richtig gestellt und müssen diese positive Entwicklung weiter fortführen“, erklärte Gerling  und wies in diesem Zusammenhang auf die gute überparteiliche und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der SPD, FDP und UWG im Neuenkirchener Ortsrat hin. So konnten nach langjährigen Bemühungen zwei große Radweg-Projekte (Gerdener Straße und Holterdorfer Straße) durch gemeinsame Kraftanstrengungen von Bürgern, Politik und Verwaltung realisiert werden. Zudem wurde das Kinderbetreuungsangebot durch die Errichtung des Waldkindergartes, die Erweiterung  des  Montessori-Familienzentrums und die zusätzlichen Krippengruppen im Haus Richterstrasse, mit Anbindung an den evangelischen Kindergarten, deutlich ausgebaut. Ebenfalls bestehe die konkrete Perspektive zeitnah neue Baugebiete im Stadtteil ausweisen zu können. Gleichwohl zeichne sich auch für die Verkehrsführungsproblematik in Schiplage/Sankt-Annen („Legosteine“) endlich eine Lösung ab: „Der angepasste Bauplan ist fertig. Die Stadt Melle und im Besonderen das Tiefbauamt haben ihre Hausaufgaben gemacht. Jetzt ist das Land Niedersachen am Zug“, weiß Gerling zu berichten und erwartet eine zeitnahe Umsetzung der Baumaßnahme.

Gleichzeitig  wies Gerling auf zukünftige Herausforderungen für den Stadtteil hin, die es überparteilich weiter anzugehen gilt: „Über 30% unserer Einwohner haben das 60ste Lebensjahr überschritten und viele kratzen aktuell an den 60er Marke. Wir sind keine Tagesoptimierer, sondern denken langfristig und müssen deshalb bereits jetzt die  Themen bedarfsorientierter, altersgerechter Wohnraum, Mehr-Generationen-Leben und auch Barrierefreiheit voll in den Fokus nehmen. Gleiches gelte so Gerling auch für den Schulstandort Neuenkirchen: „Der Bau einer Mensa und  neuer  Unterichträume muss nun endlich forciert  werden. Wer Ganztagsschule will, muss auch die Voraussetzungen für  Ganztagsschule  schaffen.  Die Beschulung in Containern und anderen Provisorien  muss mittelfristig in  einen Erweiterungsbau für die Oberschule münden“, fügte er hinzu.  Die Corona-Pandemie habe zudem gezeigt, dass das Thema „Digitalisierung der Schulen“ offenkundig vernachlässigt wurde. Gleiches gelte auch für die digitale Infrastruktur im Stadtteil Neuenkirchen und seinen Ortsteilen. Die Notwendigkeit von Homeoffice in Zeiten der Pandemie, habe die Mängel im Glasfasernetzausbau deutlich aufgezeigt: „Wir werden hier als Basis vor Ort nicht locker lassen bis Kreis und Stadt die überfälligen Investitionen endlich freigeben“, stellte Gerling klar.   

Besonderes Jubiläum

Den letzten Tagesordnungspunkt bildete dann die Ehrung eines verdienten Parteimitgliedes:  „Trotz so mancher Herausforderungen und auch Krisen in der Bundespartei ist Heinz Böckmann immer im Sinne des lokalen Aspektes für das Werteverständnis der Union hier vor Ort eingetreten, häufig eher im Hintergrund, aber immer im Sinne der Sache – Für Neuenkirchen“, hob der frisch-wiedergewählte Ortsverbandsvorsitzende Timo Radke in seiner Laudatio das besondere Treueverständnis des Jubilars hervor. Unter dem Beifall aller Anwesenden legte daraufhin Andre Berghegger (in seiner Funktion als stellvertretender Kreisvorsitzender) Heinz Böckmann die silberne Ehrennadel für 40. Jahre Mitgliedschaft in der Christlich Demokratischen Union Deutschlands  an, ehe im Anschluss die Versammlung offiziell beendet wurde.  


15.05.2021


12.05.2021
Der Waldkindergarten Melle liegt hinter dem Weberhaus und bietet 15 Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren die Möglichkeit betreut zu werden. Momentan werden 11 Kinder auf dem wunderschönen Areal und in dem angrenzenden Wald betreut. Im Sommer werden alle Plätze belegt sein.

Der Betreiber des Waldkindergartens, Herr Dr. Seeliger-Mühl, bot den Teilnehmern des Arbeitskreises Bildung einen interessanten Einblick in die Pädagogik und hinter die Kulissen. Bei Unwetter finden die Kinder Zuflucht und Schutz in einem Holz-Wagon, der wie andere Kindergärten mit altersgerechtem Mobiliar ausgestattet ist. Auch eine Toilette sowie ein Handwaschbecken fehlen auf dem Areal nicht.

Bei Spaziergängen durch den Wald erleben die Kinder die Natur und werden mit vielen Dingen, die der Wald bietet, vertraut gemacht. Pflanzen und Bäume werden bestimmt. Aber auch Unrat, der von Besuchern des Waldes zurückgelassen wurde, wird von den Kindern gesammelt und entsorgt. 


05.05.2021
Online- Diskussion „Mütter und die Pandemie“
Dienstag, 18.05.2021 20.00 Uhr via ZOOM!



 




13.04.2021
Corona-Modellprojekte in Niedersachsen starten, wenn einheitliche Bundesregeln im Infektionsschutzgesetz feststehen
Mit Modellprojekten will Niedersachsen neue Perspektiven für Handel, Kultur und Außengastronomie aufzeigen. Sichere Zonen, die ein konsequentes Testregime, eine Besucherlenkung, strenge AHA-Regeln sowie eine digitale Kontaktnachverfolgung umfassen, sollen Wege für kontrollierte Öffnungen weisen. Angesichts der geplanten bundeseinheitlichen Regelungen im neuen Infektionsschutzgesetz haben sich heute die Niedersächsische Landesregierung und die kommunalen Spitzenverbände verständigt, mit dem Start der Modellprojekte zu warten.
Dazu erklärt Gesundheitsministerin Daniela Behrens: „Bund und Länder wollen das Infektionsschutzgesetz ändern, um bundeseinheitliche Regelungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zu schaffen. Die Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner soll dabei eine wichtige Grenze sein. Überschreitet ein Landkreis diese Grenze, sollen nach derzeitigem Stand Eindämmungsmaßnahmen automatisch in Kraft treten. Angesichts der Pandemielage und der Risiken einer dritten Infektionswelle haben wir in Niedersachsen ohnehin nur Kommunen für Modellprojekte zugelassen, die im Wesentlichen eine Inzidenz von 100 nicht überschreiten. Es gilt jetzt zu klären, was passiert, wenn Modellkommunen über die 100-Inzidenz wachsen. Vor Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens ist diese Frage nicht zuverlässig zu beantworten. Diese Klarheit ist aber wichtig für die Durchführung unserer Modellprojekte.“
Dazu erklären der Präsident des Niedersächsischen Landkreistages, Landrat Klaus Wiswe, der Präsident des Niedersächsischen Städtetages, Oberbürgermeister Ulrich Mädge und der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Marco Trips: „Uns ist wichtig, dass die Modellprojekte fortgesetzt werden können. Dafür danken wir der
Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Landesregierung. Wir wollen nach wie vor verantwortungsbewusst und sicher weitergehende Öffnungen in den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und Sport erproben. Wir sehen aber auch die aktuell große Unklarheit hinsichtlich der Rahmenbedingungen auf Bundesebene. Vor diesem Hintergrund können wir es derzeit gegenüber den teilnahmewilligen Unternehmen und Einrichtungen nicht verantworten, in die Modellversuche zu starten. Insbesondere dem Einzelhandel und der Gastronomie wäre es nicht zu vermitteln, wenn ein Modellversuch nach Überschreiten der Inzidenz von 100 wieder abgebrochen werden müsste. Die Modellprojekte sollen ja auch dazu beitragen, den notleidenden Einzelhandel und die Gastronomie zu unterstützen und nicht dazu führen, diese Unternehmen noch zusätzlich zu belasten. Wir brauchen jetzt erst einmal Klarheit im Hinblick auf den Rechtsrahmen!“
Derzeit bereiten sich 12 Modellprojekte auf einen Start vor. In der ersten Auswahlrunde hatten die Städte Aurich, Braunschweig, Hansestadt Buxtehude, Cuxhaven, Einbeck, Emden, Hann. Münden, Hildesheim, Hansestadt Lüneburg, Nienburg/Weser, Norden und Oldenburg die Erlaubnis bekommen, im Rahmen von sicheren Zonen Läden, Kultur und Außengastronomie zu öffnen. Die ebenfalls ausgewählte Stadt Achim hatte sich mit Verweis auf Probleme bei der Umsetzung der Teststrategie zurückgezogen.
Die Kriterien, die das Land Niedersachsen an mögliche Modellprojekte anlegt, sind hoch: Vorlage eines Testkonzepts für ein abzugrenzendes Projektgebiet, Teilnahme an einem app-basierten System der digitalen Kontaktnachverfolgung (z.B. Luca-App), Konzept für einen Ordnungs- und Sicherheitsdienst u.a. zur Einhaltung der AHA- und Hygieneregeln sowie Einbindung des zuständigen Gesundheitsamtes. „Diese Auflagen sind streng und anspruchsvoll. Aber angesichts des Gesundheitsschutzes aller Menschen und der Beherrschbarkeit des Infektionsgeschehens ist die Einhaltung dieser Auflagen unabdingbar. Die uns vorgelegten Konzepte der Kommunen zeigen aber, dass solche sicheren Zonen mit der Öffnung u.a. von Einzelhandel, Außengastronomie, Kino und Theater möglich sind“, sagt Gesundheitsministerin Daniela Behrens.
Beabsichtigt ist weiterhin, insgesamt 25 Modellprojekte gleichmäßig verteilt auf die vier Ämter für regionale Landesentwicklung in Niedersachsen zuzulassen. 13 Modellprojekte sollen daher in einer zweiten Auswahlrunde zugelassen werden. Die Kommunen, die bereits ihre Modellprojekte eingereicht haben, können ihre Bewerbung aufrechterhalten, ergänzen bzw. vervollständigen. Über die Aufnahme wird dann entschieden, wenn das
Gesetzgebungsverfahren zum neuen Infektionsschutzgesetz auf Bundesebene abgeschlossen ist und Klarheit über die Rahmenbedingungen besteht. Daher wird die Landesregierung die Rechtsgrundlage für Modellprojekte in der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen auch im Rahmen der zum 19. April anstehenden Änderungen fortführen.


 

09.04.2021
NIEDERSÄCHSISCHES KULTUSMINISTERIUM

 

PRESSEINFORMATION VOM 09.04.2021

 

REGELUNGEN FÜR KITAS UND SCHULEN NACH DEN OSTERFERIEN

 

Auch nach den Osterferien werden die gültigen Regelungen für

Öffnungs- und Schließungsszenarien von Kitas und Schulen fortgeschrieben. Neu hinzu kommt die Testpflicht im Schulbereich mittels Laien-Selbsttests zu Hause.  Zudem werden die Testmöglichkeiten für das Personal im Bereich der frühkindlichen Bildung von einem Test auf zwei Selbsttests erweitert werden.

 

I.           ÖFFNUNGS- UND SCHLIEßUNGSSZENARIEN NACH INZIDENZLAGE:

 

Wie bisher gelten folgende Regelungen:

 

Ø   Liegt der Inzidenzwert vor Ort (Landkreis/kreisfreie Stadt/Region

Hannover) mindestens drei Tage durchgängig unter 100 Neuinfektionen im Sieben-Tages-Verlauf und ist die Unterschreitung nach Einschätzung der örtlichen Behörden von Dauer, sollen alle Schulen Wechselunterricht nach Szenario B anbieten, die Kindertageseinrichtungen werden im eingeschränkten Regelbetrieb („Kita-Szenario B") betrieben.

 

Ø   Liegt der Inzidenzwert vor Ort (Landkreis/kreisfreie Stadt/Region

Hannover) mindestens drei Tage durchgängig über 100 Neuinfektionen im Sieben-Tages-Verlauf und ist diese Überschreitung nach Einschätzung der örtlichen Behörden von Dauer, können diese Öffnungen nicht stattfinden bzw. müssen zurückgenommen werden. Dann können ausschließlich der Primarbereich, die Förderschulen Geistige Entwicklung sowie die Abschlussklassen im Wechselunterricht („Szenario

B") bleiben. Die Kitas können dann eine Notbetreuung im Umfang von bis zu rd. 50 Prozent der Normalauslastung anbieten.

 

Ø   Unabhängig von der Inzidenz können Angebote der Kindertagespflege

stattfinden, da hier regelhaft sehr kleine Gruppen gebildet werden, die Großtagespflege wird weiterhin an den Regelungen für Kindertageseinrichtungen entsprechend ausgerichtet.

 

Ø   Diese Änderungen in den Bereichen Schule und Kita werden von den

zuständigen Behörden vor Ort in Form einer Allgemeinverfügung kommuniziert und umgesetzt. Es bleibt bei entsprechend schlechter Inzidenzlage den Kommunen vorbehalten, schärfere Maßnahmen als die in der Verordnung festgelegten auszusprechen. Kita- und Schulschließungen sollen hierbei aber erst als letzte Instrumente eingesetzt werden, zuvor sind andere Schritte einzuleiten, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Der Schulbesuch für die Teilnahme an Abschluss- oder Abiturprüfungen darf allerdings nicht untersagt werden.

 

II.                   VERPFLICHTENDE TESTUNGEN ZU HAUSE (SCHULBEREICH):

 

                * Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie weitere Schulbeschäftigte, die regelmäßig zu Unterrichtszeiten in der Schule anwesend sind, wie

Verwaltungs- und Haustechnikpersonal, müssen sich zweimal pro Präsenzwoche selbst zu Hause auf das Coronavirus SARS-CoV-2 testen. Die Testungen sollten über die Woche verteilt stattfinden, z.B. montags und mittwochs oder dienstags und donnerstags. Die Schulen legen eigenverantwortlich die jeweiligen Testtage fest, es können auch unterschiedliche Testtage innerhalb einer Schule angesetzt werden. Die Testpflicht gilt auch für Prüflinge.

                * Nur bei einem negativen Testergebnis ist die Teilnahme am Präsenzbetrieb und an Abschluss- und Abiturprüfungen möglich. Die Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten sowie die volljährigen Schülerinnen und Schüler haben die Negativtestung gegenüber der Schule zu bestätigen, das negative Testergebnis muss im Zweifel vorgelegt werden. Im Ausnahmefall kann der Test in der Schule nachgeholt werden. Für diese Nachholtests schaffen die Schulen den organisatorischen Rahmen. Die Schülerinnen und Schüler, die keine Selbsttestung vornehmen bzw. kein negatives Ergebnis vorweisen können, müssen die Lernzeit im Distanzlernen verbringen und werden mit Lernaufgaben versorgt.

 

Ø Bei einem positiven Testergebnis bleiben die Betroffenen zu Hause, informieren die Schule und nehmen Kontakt zu einem Arzt auf, um einen PCR-Test zu veranlassen. Die Schule informiert das Gesundheitsamt. Bei einem Positivtest in der Schule muss die Schülerin oder der Schüler unverzüglich nach Hause fahren oder abgeholt werden. Auch dann muss ein PCR-Test durchgeführt werden.

 

                * Den Schülerinnen und Schülern werden von der Schule wöchentlich für die Folgewoche jeweils zwei kostenlose Testkits für die Selbsttestung zu Hause ausgehändigt. Am kommenden Montag, dem 12.04.2021, können die Schulen einen reinen „Abholtag" durchführen.

Zudem ist möglich, dass der erste Test in der Schule gemacht und der zweite dann mit nach Hause genommen wird.

 

Ø Pro Schulwoche werden bis zu 3,2 Millionen Testkits an die Schulen in unterschiedlichen Margen ausgeliefert. Der Zustellungsvorgang für die erste Schulwoche nach den Osterferien (15. Kalenderwoche:

12.04.2021-16.04.2021) läuft derzeit im Hinblick auf die erste Testung, im Verlaufe der KW 15 erwarten die Schulen weitere Lieferungen für die zweite Testung und die Folgewochen. Grundlage für die Menge der Testkits pro Schule ist deren Größe (Anzahl der Schülerinnen und Schüler und des Personals).

 

III.                 INZIDENZUNABHÄNGIGE REGELUNGEN:

 

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_Präsenzpflicht aufgehoben: _

 

                * In der Präsenzphase im Szenario B ist die Präsenzpflicht im Unterricht aufgehoben. Die Befreiung von der Präsenzpflicht ist an keine Voraussetzungen geknüpft und kann durch einfaches Schreiben auch per E-Mail durch die Erziehungsberechtigten oder bei Volljährigkeit durch die Schülerin oder den Schüler selbst erfolgen. Während der Befreiung von der Präsenzpflicht nehmen die Schülerinnen und Schüler am Distanzlernen bzw. am Distanzunterricht teil. Die Inanspruchnahme der Notbetreuung kommt in diesem Fall nicht mehr in Betracht.

 

_Maskenpflicht im Szenario B: _

 

                * Im Unterricht ist auch im Szenario B am Sitzplatz grundsätzlich in allen Jahrgängen der Sekundarbereiche I und II eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Lediglich im Primarbereich kann die Mund-Nasen-Bedeckung am Sitzplatz abgenommen werden. Ausnahmen gelten im Sportunterricht - für dessen Durchführung zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen nach dem Sportkapitel im Rahmenhygieneplan gelten

- sowie kurzzeitig im Sprachunterricht oder im Unterricht für Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung.

 

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_Weitere Sicherheitsmaßnahmen im Szenario B:_

 

                * „Geteilte Klassen" in festen Gruppen mit nicht mehr als 16 Personen im Unterrichtsraum

                * Mindestabstand von 1,5 Metern

                * Regelmäßiges Stoß- oder Querlüften nach dem Prinzip 20-5-20

                * Handhygiene, Husten- und Niesregeln

                * Klarer Umgang mit Symptomen: Personen, die Fieber haben oder eindeutig krank sind, dürfen unabhängig von der Ursache die Schule nicht besuchen oder dort tätig sein.

                * Maßnahmen für vulnerable Schülerinnen und Schüler sowie Personal gelten weiterhin.

 

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_Notbetreuung in der Schule:_

 

                * Notbetreuung wird angeboten für die Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1-6 in der Regel zwischen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr. An Ganztagsschulen kann das Notbetreuungsangebot zeitlich erweitert werden.

Für die Notbetreuung an Schulen gelten die Vorgaben des Szenarios B.

Das heißt, die Gruppen dürfen die maximale Größe von 16 Personen (wie im Szenario B auch für die Lerngruppen gültig) nicht überschreiten und das Einhalten der Abstandsregeln (mindestens 1,5

Meter) sowie der Hygieneregeln muss gewährleistet sein.

 

IV.                 ANTEILIGE FINANZIERUNG VON SELBSTTESTS FÜR

KITA-BESCHÄFTIGTE:

 

Ab Montag, dem 12.04.2021, sollen auch die Testangebote für Beschäftigte im Bereich der frühkindlichen Bildung und Betreuung erweitert werden: Zwei Laien-Selbsttests pro Woche sollen hälftig von den Kita-Trägern und dem Land für das Personal in Kindertageseinrichtungen und für Kindertagespflegepersonen übernommen werden. Ein entsprechender Vorschlag für eine Förderrichtlinie ist zwischen den Träger-Verbänden und dem Land in der Abstimmung.

Rückwirkender Förderzeitpunkt soll Montag, 12.04.2021, sein. Das Ende des Förderzeitraums ist vorerst auf den 31.07.2021 festgelegt.

 

Kultusminister Tonne kommentiert die niedersächsischen Regelungen wie

folgt:

 

„Ich bedanke mich bei allen Kolleginnen und Kollegen in unserem gemeinsamen Geschäftsbereich für die intensive Arbeit auch in der Osterzeit. Uns allen liegt am Herzen, Bildung und Betreuung immer entsprechend der Pandemielage sicher zu halten, damit die Kinder und Jugendlichen zur Kita, in die Kindertagespflege oder in die Schule gehen können, und zugleich das Infektionsrisiko gering zu halten. Mein Dank gilt auch dem Gesundheits- sowie dem Innen- und dem Finanzministerium, mit denen wir eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten, um unserem Anspruch, den Kindern und Familien auch in der Pandemie Angebote machen zu können, gerecht zu werden.

 

Dabei sind wir mit den Testungen wieder einen erheblichen Schritt weitergekommen. Das ist eine sehr zielführende Ergänzung unserer Sicherheitsmaßnahmen. Die bisher wirksamen Konzepte werden dadurch nicht entfallen. Die Tests kommen noch hinzu, ohne etwas zu ersetzen. Es gibt damit ein Mehr an Sicherheit.

 

Hier wird mit Hochdruck daran gearbeitet, dass ausreichend Testkits bestellt werden, ankommende Testkits umgehend an die Schulen verteilt werden und auch schnellstmöglich zugestellt werden. Entsprechende Umschlagskapazitäten wurden und werden ausgebaut. Ich gehe davon aus, dass sich dieses neue Verfahren in den nächsten Wochen einspielen wird, bitte aber auch um Verständnis, dass die Bestellung, Lieferung und Versendung von über 2 Mio. Testkits wöchentlich für alle Beteiligten eine große Herausforderung darstellt. Genauso wie bei der Lieferung von Masken und Impfstoffen sind wir auch bei den Testkits auf regelmäßige und ausreichende Lieferung der bestellten Mengen angewiesen.

 

Die Kombination aus inzidenzbasierten Öffnungen, Testen und hohen Hygienestandards erscheint in der aktuellen Lage sehr angemessen. Daher ist Stand heute kein weiterer Änderungsbedarf erkennbar. Ich werbe dafür, diesen Weg vorerst weiter zu beschreiten und damit auf Verlässlichkeit zu setzen.

 

Der Unwägbarkeiten des Infektionsgeschehens bin ich mir dabei sehr bewusst. Wenn zusätzliche gesamtgesellschaftliche Maßnahmen als notwendig erachtet werden, um das Infektionsgeschehen insgesamt weiter einzudämmen, sollte allerdings nicht zuerst an mehr Einschränkungen bei Kitas und Schulen gedacht werden. Die Kinder und Jugendlichen leisten bereits während der gesamten Pandemie, zuletzt seit der Vorweihnachtszeit, einen erheblichen Beitrag zur Kontaktreduzierung.

Deren „Homeoffice-Quote" dürfte weitaus höher als diejenige der Erwachsenen sein. Daher müssen nunmehr auch andere Bereiche in den Fokus rücken."

 

KONTAKT:

SEBASTIAN SCHUMACHER

) 05 11/1 20-71 48

 

Mit freundlichem Gruß

 

ANDREA ROSENBERG

Niedersächsisches Kultusministerium

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Hans-Böckler-Allee 5, 30173 Hannover

 

Hinweise zur Verarbeitung personenbezogener Daten beim Nds.

Kultusministerium:

 

Ich weise Sie darauf hin, dass Ihnen gemäß Artikel 13 und Artikel 14 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verschiedene Rechte als betroffene Person zustehen. Eine ausführliche Information, welche Rechte dies im Einzelnen sind und wie Ihre Daten verarbeitet werden, können Sie unter dem Link „Datenschutz im Nds. Kultusministerium" [1] abrufen.

 

 

 

Links:

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[1]

https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/service/hinweise_zum_datenschutz/umsetzung-von-datenschutzvorschriften-im-nds-kultusministerium-172109.html